Ines Wade

 

Über mich – Gedanken

Geboren und aufgewachsen bin ich in einer Welt, wo alles von anderen Menschen zum großen Teil, vorgezeichnet und vorbestimmt war. Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz in Sachsen, war damals mein Heimatort. Es war in meinen Augen, damals als Kind, eine heile Welt.

Ab dem 9. Lebensjahr hatte ich das Glück, jedes Wochenende in den Sommermonaten mit meinen Eltern im Wohnwagen in freier Natur an einem Fluss verbringen zu können. Wir lebten und liebten so ein Stück Freiheit, umgeben von wundervoller Natur.

Ich bin 10 Jahre in die Schule gegangen und lernte danach den Beruf der Fachverkäuferin für Textil. Es hat mir schon immer große Freude bereitet, Menschen zu helfen und mit Ihnen zu Kommunizieren.

Es war normal, dass jedes Kind erst Pionier wurde und dann der Freien Deutschen Jugend (FDJ) beitrat. Es war normal, dass die Leute sich in eine lange Schlange stellten, obwohl sie nicht wussten was es zu kaufen gab.

Es war normal, dass die Menschen sehr jung heirateten und Kinder bekommen. Es war normal, dass die Mütter ihre Kinder früh morgens 6.00 Uhr in die Kinderkrippe oder Kindergarten brachten. Ich auch. Mein Sohn ist 1989 in Karl-Marx-Stadt zur Welt gekommen.

1988 hatte ich geheiratet. Es war normal, dass jede Frau arbeiten ging. Jeder hatte Arbeit. Das hätte bis an mein Lebensende so weiter gehen können. Ich bin in einer Diktatur groß geworden und habe nichts davon bemerkt.
Jedoch waren die Menschen in der ehemaligen DDR freundlich und hilfsbereit. Es war ein Gefühl des Zusammenhaltes zwischen den Menschen.
Sicherlich ist all das der Grund, warum ich später so viele Parallelen mit Tunesien verband.

Was treibt mich an?

Ich möchte Euch auf dieser Seite inspirieren und neue Wege zeigen.